Lohnnebenkosten sind die zusätzlichen Kosten, die einem Unternehmen über das Bruttogehalt hinaus für eine Beschäftigung entstehen. Den größten Block bilden die Sozialversicherungsbeiträge des Arbeitgebers für Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung – in Deutschland zusammen rund 21 Prozent des Bruttogehalts. Hinzu kommen Beiträge zur Unfallversicherung, Umlageverfahren U1/U2/U3 sowie Zuschüsse zur betrieblichen Altersvorsorge.
Weitere Bestandteile sind Lohnfortzahlungskosten bei Krankheit, Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld, vermögenswirksame Leistungen, Reisekosten, Weiterbildungskosten und Sachleistungen wie Diensthandys oder Jobticket. Insgesamt liegen die Lohnnebenkosten meist zwischen 25 und 35 Prozent zusätzlich zum Bruttolohn.
Für Bewerbende sind Lohnnebenkosten zunächst nicht direkt sichtbar, beeinflussen aber das Gesamtpaket. Arbeitgebende, die mehr in betriebliche Altersvorsorge, Jobrad oder Weiterbildung investieren, bieten faktisch deutlich mehr als reine Bruttogehaltsvergleiche zeigen.
Lunigi visualisiert in vielen Stellen die Zusatzleistungen, sodass Suchende die Pakete fairer vergleichen können.