Freelancing beschreibt die selbständige Tätigkeit als unabhängige Fachkraft, die für mehrere Auftraggeber:innen Projekte oder Dienstleistungen erbringt. Klassisch verbreitet ist Freelancing in IT, Beratung, Design, Übersetzung, Coaching, Journalismus und Medizin. Die Tätigkeit ist nicht in einen festen Arbeitgeber-Kontext eingebunden und unterliegt ausschließlich den eigenen Vereinbarungen.
Wirtschaftlich liegen Stundensätze meist deutlich höher als Festanstellungs-Brutto-Stundenlöhne, weil Steuern, Sozialversicherung, Akquise, Krankheits- und Urlaubszeiten selbst getragen werden. Eine Faustformel: ein Freelance-Stundensatz ungefähr dem Doppelten eines vergleichbaren Festanstellungs-Stundenlohns. Hinzu kommen Investitionen in Equipment, Versicherungen, Buchhaltung und Weiterbildung.
Rechtlich sind Statusfeststellungsverfahren wichtig, um Scheinselbständigkeit zu vermeiden. Mehrere Auftraggebende, eigene Werkmittel, klare Werkdefinitionen und unternehmerische Auftritte (Website, Visitenkarten, Marketing) helfen.
Lunigi richtet sich primär an Festangestellte; freie Stellen werden nur dann angezeigt, wenn Suchende explizit danach suchen. Für viele bietet eine Festanstellung mehr Stabilität als Freelancing – AI-sichere Stellen mit Tarifbindung sind hier besonders attraktiv.