Arbeitsschutz umfasst alle Maßnahmen, die Sicherheit, Gesundheit und Wohlbefinden der Beschäftigten am Arbeitsplatz sichern. Er ist im Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG), in der Arbeitsstättenverordnung sowie zahlreichen branchenspezifischen Regelwerken geregelt. Arbeitgebende sind verpflichtet, Gefährdungen systematisch zu bewerten und geeignete Schutzmaßnahmen zu ergreifen.
Kern ist die Gefährdungsbeurteilung: Welche Gefahren entstehen durch Maschinen, Arbeitsstoffe, Lärm, Bildschirmarbeit, psychische Belastungen oder Mobilität? Aus dieser Analyse folgen technische, organisatorische und persönliche Schutzmaßnahmen – von ergonomischer Bürogestaltung bis hin zu Schutzkleidung im Pflegebereich.
Neben dem klassischen Unfallschutz rückt der psychische Arbeitsschutz immer stärker in den Fokus. Stress, ständige Erreichbarkeit und unklare Erwartungen können Gesundheit und Leistung erheblich beeinträchtigen. Arbeitgebende sind angehalten, Belastungen sichtbar zu machen und gegenzusteuern – etwa durch klare Erreichbarkeitsregeln und Führungskräftecoaching.
Lunigi richtet sich auf nachhaltige, AI-sichere Stellen, in denen guter Arbeitsschutz häufig kulturell verankert ist – insbesondere im öffentlichen Dienst und bei großen NGOs.