Drittmittelfinanzierung bezeichnet die Finanzierung von Projekten, Forschungsvorhaben oder sozialen Aufgaben durch Mittel jenseits der Grundfinanzierung. Geldgeber sind etwa der Bund, Länder, Kommunen, die EU, Stiftungen, Spendenkampagnen oder die Industrie. Drittmittel sind in Hochschulen, NGOs, Kultureinrichtungen und sozialen Trägern weit verbreitet.
Projekte über Drittmittel sind in der Regel befristet, häufig drei bis fünf Jahre, und an klare Ziele und Verwendungsnachweise gebunden. Antragstellung erfordert Erfahrung mit Förderrichtlinien, Finanzplanung, Indikatoren und Berichtswesen. Häufig sind ergänzende Eigenmittel erforderlich.
Für Beschäftigte hat Drittmittelfinanzierung Vor- und Nachteile. Vorteile: thematische Gestaltungsfreiheit, oft hohe Sinnhaftigkeit, internationale Vernetzung. Nachteile: Befristungen, Ungewissheit nach Projektende, hoher administrativer Aufwand. Wer in einem drittmittelfinanzierten Bereich arbeitet, sollte die nächste Anschlussförderung im Blick behalten.
Lunigi liefert auch befristete Stellen, weist aber konkrete Förderlaufzeiten transparent aus, wenn ersichtlich.