Das Motivationsschreiben ist eine ausführliche Variante des klassischen Anschreibens. Es wird vor allem bei Studienbewerbungen, Stipendien, Trainee-Programmen, Förderprogrammen oder besonders sinnstiftenden Stellen im sozialen Sektor verlangt. Anders als das Anschreiben argumentiert es nicht primär entlang fachlicher Eignung, sondern entlang persönlicher Beweggründe.
Ein starkes Motivationsschreiben beantwortet drei Fragen: Warum gerade diese Organisation oder dieses Programm? Warum gerade jetzt? Und warum gerade ich? Es darf persönlicher und narrativer sein als das Anschreiben – Auslandserfahrungen, ehrenamtliches Engagement oder einschneidende biografische Stationen können erwähnt werden, sofern sie zum roten Faden passen.
Typisch ist ein Umfang von ein bis zwei Seiten. Generische Floskeln wie „Ihr Unternehmen genießt einen exzellenten Ruf" schwächen den Text – stattdessen sollten konkrete Beobachtungen oder Werte angesprochen werden, die die Organisation ausmachen. Im sozialen und im NGO-Sektor ist die Übereinstimmung der eigenen Werte mit der Mission der Organisation oft entscheidender als die formale Qualifikation.
Lunigi richtet sich besonders an Suchende mit Sinn-Anspruch – ein klares Motivationsprofil hilft auch beim Matching mit den passenden Stellen.