Der EU AI Act ist die zentrale europäische Verordnung zur Regulierung von Künstlicher Intelligenz. Er folgt einem risikobasierten Ansatz: Bestimmte Anwendungen werden verboten, Hochrisiko-Anwendungen müssen umfangreiche Pflichten erfüllen, andere Systeme unterliegen lediglich Transparenzpflichten oder bleiben weitgehend unreguliert.
KI-Systeme im Recruiting – sowohl beim Sourcing als auch in der Bewertung von Bewerbungen – gehören zu den Hochrisiko-Anwendungen. Anbieter und Betreibende müssen Risikomanagement implementieren, Daten-Governance sicherstellen, technische Dokumentation pflegen, menschliche Aufsicht ermöglichen und Genauigkeit, Robustheit und Cybersecurity gewährleisten. Auch Konformitätsbewertungen und Registrierung sind Pflicht.
Für Bewerbende heißt das: stärkere Rechte auf Information, Erklärung und menschliche Überprüfung. Wer durch ein KI-System eine ablehnende Entscheidung erhält, hat Anspruch auf transparente Begründung. Reine Black-Box-Modelle sind im hochrisikobehafteten Recruiting nicht zulässig.
Lunigi positioniert sich als unterstützendes System, das Bewerbende informiert und Entscheidungsmacht an den Menschen abgibt.