Ein Portfolio ist eine kuratierte Sammlung von Arbeitsproben, die die fachlichen Fähigkeiten einer Person konkret belegen. Es hat sich vor allem in kreativen, technischen und beratenden Berufen etabliert: Designer:innen, Entwickler:innen, Architekt:innen, Texter:innen, Fotograf:innen, aber auch Projektmanager:innen oder Lehrkräfte arbeiten mit Portfolios.
Ein gutes Portfolio zeigt nicht möglichst viele Arbeiten, sondern repräsentative. Drei bis sieben starke Projekte sagen mehr als zwanzig mittelmäßige. Jedes Projekt sollte Kontext, Aufgabe, Lösung und Ergebnis kurz erläutern – am besten mit Angaben zu eigenem Anteil im Team. Zahlen, Live-Links oder Vorher-Nachher-Vergleiche stärken die Aussage.
Digitale Portfolios sind heute Standard. Für Designer:innen bieten sich Plattformen wie Behance oder eine eigene Website an, für Entwickler:innen GitHub oder ein persönlicher Blog. Wichtig ist eine klare Navigation und ein Layout, das auf dem Smartphone funktioniert – Recruiter scannen Portfolios oft unterwegs.
Lunigi nutzt Portfolio-Hinweise im Profil, um auch Quereinsteigende und Selbstlernende sichtbar zu machen, deren Kompetenzen nicht primär über klassische Abschlüsse erkennbar sind.