Eine Genossenschaft ist eine Rechtsform, in der Mitglieder gemeinsam wirtschaftliche oder soziale Ziele verfolgen. Charakteristisch sind Mitgliederbeteiligung, demokratische Entscheidungsstrukturen („ein Mensch, eine Stimme"), Förderprinzip statt Gewinnmaximierung und langfristige Ausrichtung. Genossenschaften sind in Deutschland zentral verankert – Wohnungsgenossenschaften, Volks- und Raiffeisenbanken, landwirtschaftliche Genossenschaften, Energie-, Kultur- und Sozialgenossenschaften.
Für Beschäftigte unterscheiden sich Genossenschaften häufig durch eine eigentümliche Kultur: stärkere Mitgestaltung, partizipative Strukturen, hohe Identifikation. Tarifbindung ist verbreitet, vor allem bei großen Genossenschaftsbanken oder Wohnungsgenossenschaften, in denen klassische Bank- oder Immobilien-Tarife gelten.
In der Sozialwirtschaft entstehen zunehmend Sozialgenossenschaften, etwa für Pflege, Wohnen oder Bildung. Sie ergänzen klassische Trägerstrukturen und ermöglichen lokale Selbstorganisation, gerade in ländlichen Räumen.
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